01
- Warum sind Leistungs- und Energiewerte viel zu niedrig?
- Der ADW300 liefert Sekundärwerte, die auf die CT- und PT-Eingänge skaliert sind. Bei einem Stromwandler von z. B. 200 A/5 A muss der rohe Modbus-Leistungswert mit dem CT-Verhältnis (hier 40) multipliziert werden, um den tatsächlichen Wert zu erhalten. Stellen Sie sicher, dass die am Zähler konfigurierten CT- und PT-Verhältnisse mit den physisch installierten Wandlern übereinstimmen, und wenden Sie dieselben Skalierungsfaktoren in Ihrer ModbusCloud-Kanalkonfiguration an.
02
- Das Gateway verbindet sich, aber alle Registerwerte sind null oder fehlen.
- Überprüfen Sie, ob die am ADW300 eingestellte Slave-Adresse mit der Unit-ID im Portal übereinstimmt. Stellen Sie anschließend sicher, dass Baudrate, Datenbits, Stoppbits und Parität des Zählers mit den RS485-Port-Einstellungen des Gateways identisch sind. Eine Abweichung in einem dieser Parameter führt zu stillen Lesefehlern ohne explizite Fehlermeldung.
03
- Gesamtwirkleistung ist korrekt, aber Phasenwerte weichen von der erwarteten Last ab.
- Spannung und Strom der Phasen A, B und C müssen eineindeutig zugeordnet sein. Sind CT-Klemmen nicht der richtigen Spannungsphase zugeordnet, liefert die interne Phasenleistungsberechnung des Zählers falsche Ergebnisse, selbst wenn die Gesamtleistung plausibel erscheint. Prüfen Sie vor Ort, ob jede Stromzange an der korrekten Phase sitzt.
04
- RS485-Kommunikation bricht unter Last sporadisch ab.
- Lange RS485-Leitungen ohne korrekte Abschlusswiderstände sowie Kabelführungen parallel zu Energieleitungen verursachen Reflexionen und Störungen. Verwenden Sie geschirmte, verdrillte Leitungen, halten Sie mindestens 30 cm Abstand zu Energiekabeln, schließen Sie am Busende einen 120-Ohm-Widerstand an, und begrenzen Sie die gesamte Buslänge auf maximal 1200 Meter.