01
- Warum liefert das Leistungsregister immer null oder einen unsinnigen Wert?
- Register 33057 ist ein 32-Bit-unsigned-Integer, der sich über zwei aufeinanderfolgende 16-Bit-Eingangsregister erstreckt. Liest Ihr Modbus-Master nur ein Register oder vertauscht die Wortreihenfolge, ergibt sich ein falscher oder Nullwert. Stellen Sie sicher, dass Ihre Abfrage 2 Register ab 33057 liest und die Wortreihenfolge Big-Endian ist (High-Word zuerst), wie im Ginlong-ESINV-Protokoll dokumentiert.
02
- Der Wert des Energieregisters (33029) erscheint viel zu hoch. Was ist die Ursache?
- Adresse 33029 ist ebenfalls ein 32-Bit-unsigned-Integer (zwei 16-Bit-Worte), angegeben in Kilowattstunden ohne Skalierungsfaktor. Werden die beiden Worte vertauscht (Little-Endian-Wortreihenfolge), entsteht ein unrealistisch hoher Wert. Stellen Sie sicher, dass die Vorlage und Ihr Gateway auf Big-Endian-32-Bit-Wortreihenfolge konfiguriert sind.
03
- Das Gateway verbindet sich, aber es erscheinen keine Registerwerte. Was prüfen?
- Die häufigste Ursache ist eine falsche Slave-Adresse. Die Standard-RS485-Adresse bei Solis ist 1, kann jedoch im Wechselrichtermenü geändert werden. Überprüfen Sie, ob die Unit-ID im ModbusCloud-Portal exakt übereinstimmt. Prüfen Sie außerdem die seriellen Einstellungen: 9600 bps, 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität. Eine falsche Paritätseinstellung führt zu stillen Timeouts ohne explizite Fehlermeldungen.
04
- Die abgerufenen Werte fallen unregelmäßig aus. Woran kann das liegen?
- Der RS485-Stack des Ginlong Solis kann bei zu häufiger Abfrage überlastet werden. Verwenden Sie ein Polling-Intervall von mindestens 15 bis 30 Sekunden. Prüfen Sie außerdem, ob kein weiteres Gerät, etwa der Hersteller-Datenlogger oder ein WLAN-Stick, gleichzeitig als Modbus-Master auf demselben RS485-Bus aktiv ist. Buskollisionen führen zu Rahmenfehlern und Antwortausfällen.