KMtronic KMtronic 4Port Modbus RTU template

KMtronic 4Port

Die KMtronic 4Port ist eine vierkaanalige Relaisplatine, die uber Modbus RTU per RS485 angesteuert wird. Sie wird in der Gebaüdeautomation, in industriellen Steuerungen und in Energiemanagementanlagen eingesetzt, wenn Software diskrete Lasten wie Beleuchtung, Luftungskontakte, Motoren oder Alarme schalten muss. Diese Modbus-Vorlage liest den aktuellen Zustand aller vier Relais uber Coils 0 bis 3 und schreibt Sollzustande per Funktionscode 15. Durch den Anschluss der KMtronic 4Port an ein ModbusCloud Gateway lassen sich Relaiszustande protokollieren, Warnmeldungen auslosen und eine Schalthistorie aufbauen.

Protokoll
Modbus RTU
Anschluss
RS485
Register
8, lesen und schreiben
Zuletzt aktualisiert

Register (8)

4 lesen, 4 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
relay_1_aLesen
relay_2_aLesen
relay_3_aLesen
relay_4_aLesen
relay_1_bSchreiben
relay_2_bSchreiben
relay_3_bSchreiben
relay_4_bSchreiben

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Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Uberwachen Sie den aktuellen Ein/Aus-Zustand aller vier Relaiskanale, um automatisierte Schaltsequenzen auf korrekte Ausfuhrung zu prufen.
  • Erhalten Sie eine Meldung, wenn ein Relais langer als erwartet eingeschaltet bleibt, um festsitzende Kontakte oder Logikfehler zu erkennen.
  • Protokollieren Sie Schaltereignisse uber die Zeit, um ein Pruftprotokoll fur Wartungsberichte und Fehleranalysen zu erstellen.
  • Verifizieren Sie, dass ein uber den Relaisausgang angesteuerter Luftungs- oder Heizungsschutz innerhalb der erwarteten Verzogerung reagiert.
  • Vergleichen Sie geschriebene Relaissollwerte mit den zuruckgelesenen Coilwerten, um die physische Kontaktbetätigung im Feld zu bestatigen.

Installation

  1. Stellen Sie die Modbus-Unit-ID auf der KMtronic 4Port-Platine uber die DIP-Schalter neben dem RS485-Anschluss ein und notieren Sie die gewahlte Adresse fur Ihr ModbusCloud-Portal.

  2. Verbinden Sie die RS485 A- und B-Klemmen der Platine mit den entsprechenden Anschlussen des ModbusCloud Gateway und versorgen Sie die Platine mit 12 VDC an den Versorgungsklemmen.

  3. Fugen Sie im ModbusCloud-Portal das Gateway hinzu, importieren Sie die KMtronic 4Port-Vorlage und tragen Sie die Unit-ID ein, die der DIP-Schalterstellung entspricht; belassen Sie die Baudrate bei 9600, 8N1.

  4. Prufen Sie die Installation, indem Sie Coil-Adresse 0 (relay_1_a) in der Live-Ansicht des Portals ablesen und das Relais manuell schalten, um zu bestatigen, dass sich der Rucklesewert andert.

Zu beachten

Alle Relais-Coil-Lesungen liefern Fehler. Was prüfe ich?

Prufen Sie, ob die RS485 A- und B-Leitungen nicht vertauscht sind. Die KMtronic-Platine verwendet 9600 Baud, 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Paritat. Jede Abweichung in den Serieleinstellungen des ModbusCloud Gateway fuhrt zu Lesefehlern. Prufen Sie auch, ob die Unit-ID im Portal mit der DIP-Schalterstellung ubereinstimmt; die Werkseinstellung ist Unit-ID 1.

Das Portal zeigt den Relaiszustand, aber der physische Kontakt schaltet nicht.

FC01 liest den Coilzustand gemas Mikrocontroller-Meldung, was einen verschweisten oder defekten Kontakt nicht widerspiegelt. Messen Sie die NO- oder NC-Anschlusse unabhangig mit einem Multimeter nach. Induktive Lasten wie Motorspulen oder Magnetventile konnen Spannungsspitzen erzeugen, die Kontakte beschadigen. Montieren Sie gegebenenfalls einen Entstorkondensator.

Warum wird ein Schreibbefehl an relay_1_b nicht immer ausgefuhrt?

Die KMtronic 4Port nutzt in der OpenEMS-Implementierung FC15 (Write Multiple Coils). Altere Firmware-Versionen auf KMtronic-Platinen antworten moglicherweise nur auf FC05 (Write Single Coil). Wenn Schreibbefehle mit einem Ausnahmecode beantwortet werden, testen Sie FC05 direkt mit einem Modbus-Testwerkzeug, um festzustellen, welchen Funktionscode die Platinen-Firmware unterstutzt.

Ist es sicher, Relaiszustande automatisch aus dem Portal zu schreiben?

Schreibregister (relay_1_b bis relay_4_b) schalten Relaiskontakte unmittelbar ein oder aus. Stellen Sie vor der Aktivierung automatisierter Schreibregeln sicher, dass die angeschlossene Last unerwartetes Schalten toleriert, insbesondere bei HLK-Schutzen oder Motorstartern, bei denen abrupte Ein/Aus-Zyklen Geräteschaden oder das Auslosern von Schutzeinrichtungen verursachen konnen. Testen Sie stets zuerst mit unkritischen Lasten.

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