Artemes Artemes AM2 Modbus TCP template

Artemes AM2

Das Artemes AM2 ist ein multifunktionales Dreiphasen-Energiemessgerät zur DIN-Schienenmontage, das für die Verbrauchsanalyse in gewerblichen und industriellen Anlagen konzipiert ist. Es kommuniziert per Modbus TCP über den Ethernet-Anschluss. Diese Modbus-Vorlage liest Phasenspannung und -strom für L1, L2 und L3, Wirk- und Blindleistung je Phase sowie als Systemsumme, Netzfrequenz und kumulative Zählerstände für Erzeugung und Verbrauch. Mit dem ModbusCloud Gateway stehen alle Messwerte dauerhaft in Ihrem Portal zur Verfügung.

Protokoll
Modbus TCP
Anschluss
Ethernet, Modbus TCP
Register
17, nur lesen
Marke
Artemes
Zuletzt aktualisiert

Register (17)

17 lesen, 0 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
voltage_l1VLesen
voltage_l2VLesen
voltage_l3VLesen
voltageVLesen
current_l1ALesen
current_l2ALesen
current_l3ALesen
currentALesen
active_power_l1WLesen
active_power_l2WLesen
reactive_power_l1WLesen
reactive_power_l2WLesen
reactive_power_l3WLesen
reactive_powervarLesen
frequencyHzLesen
active_production_energyWhLesen
active_consumption_energyWhLesen

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Senden Sie Ihre Geräteliste

Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.

Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Überwachen Sie die Wirkleistung auf L1 und L2, um Lastungleichgewichte in der Verteilung frühzeitig zu erkennen.
  • Verfolgen Sie den kumulativen Verbrauchszählerstand, um Netzrechnungen mit gemessenen Werten abzugleichen.
  • Richten Sie Alarme bei Netzfrequenzabweichungen ein, um Netzqualitätsereignisse an empfindlichen Anlagen zu erkennen.
  • Vergleichen Sie Erzeugungs- und Verbrauchsenergie, um Nettobezug oder -einspeisung am Messpunkt zu verifizieren.
  • Berichten Sie die Blindleistung je Phase, um Standorte zu identifizieren, an denen Blindstromkompensation erforderlich ist.

Installation

  1. Verbinden Sie das Artemes AM2 über den Ethernet-Anschluss mit Ihrem lokalen Netzwerk und stellen Sie sicher, dass das Gerät eine feste IP-Adresse hat; Modbus TCP ist standardmäßig auf Port 502 aktiv.

  2. Verbinden Sie den ModbusCloud Gateway mit demselben Netzsegment wie das AM2 oder über denselben Switch, und stellen Sie sicher, dass Port 502 von keiner Firewall oder VLAN-Konfiguration blockiert wird.

  3. Fügen Sie im ModbusCloud-Portal ein neues Gerät hinzu, importieren Sie die Artemes AM2-Vorlage und tragen Sie die IP-Adresse sowie die Modbus-Unit-ID ein (Standard ist 1, zu bestätigen in der Weboberfläche des AM2 unter dem Kommunikations- oder Modbus-Bereich).

  4. Starten Sie im Portal einen manuellen Abruf und prüfen Sie voltage_l1 und frequency anhand der Werte in der AM2-Weboberfläche, um die korrekte Kommunikation zu bestätigen.

Zu beachten

Alle Register liefern Null oder eine Fehlermeldung. Was ist zu prüfen?

Prüfen Sie, ob der Ethernet-Anschluss des AM2 eine gültige IP-Adresse hat und vom ModbusCloud Gateway erreichbar ist (Ping-Test). Das AM2 nutzt Modbus TCP standardmäßig auf Port 502. Falls ein Managed Switch oder ein VLAN die Geräte trennt, stellen Sie sicher, dass Port 502 zugelassen ist. Überprüfen Sie außerdem, ob die Unit-ID im Portal mit der AM2-Konfiguration übereinstimmt.

Die Wirkleistung auf L1 oder L2 zeigt unerwartete negative Werte an.

Die Register active_power_l1 und active_power_l2 sind als int64 vorzeichenbehaftet. Negative Werte bedeuten, dass die Leistung auf dieser Phase in umgekehrter Richtung fließt. Prüfen Sie die Einbaurichtung der Rogowski-Spule: Eine verkehrt herum montierte Spule invertiert das Vorzeichen für genau diese Phase.

Die Energiezähler für Erzeugung und Verbrauch werden nicht korrekt hochgezählt.

Die Register active_production_energy und active_consumption_energy sind uint64 und enthalten kumulative Wattstundenwerte. Falls sie eingefroren erscheinen, prüfen Sie, ob das AM2 auf den überwachten Phasen einen aktiven Strompfad hat. Kontrollieren Sie außerdem, ob die Rogowski-Spule vollständig um den Leiter geschlossen ist, da eine offene Spule keinen Strom misst.

Spannungswerte weichen um einen festen Faktor ab. Liegt ein Skalierungsfehler vor?

Die Spannungsregister sind uint32 mit der Einheit Volt. Einige Firmware-Versionen des AM2 wenden intern einen Skalierungsfaktor an. Vergleichen Sie den Rohregisterwert mit der Anzeige in der AM2-Weboberfläche. Weichen sie um den Faktor 10 oder 100 ab, prüfen Sie die installierte Firmware-Version und schlagen Sie in der Artemes AM2-Dokumentation den zutreffenden Divisor für Ihre Gerätevariante nach.

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