
B+GE-TECH WS100 (charge)
Der B+GE-TECH WS100 ist ein kompakter einphasiger Energiezahler fur die DIN-Schiene, der in Wohn- und Gewerbeinstallationen zum Submessen einzelner Verbraucher eingesetzt wird, unter anderem an EV-Ladepunkten. Diese Modbus-Vorlage ist fur die Laderolle konfiguriert und liest zwei Register uber Modbus RTU: die momentane Wirkleistung und die kumulierte Energie. Durch den Anschluss des WS100 an das ModbusCloud Gateway uber einen RS485-Bus erhalten Sie einen Live-Uberblick uber den Ladepunktverbrauch sowie eine dauerharte Energieerfassung fur Kostenzuordnung und Lastuberwachung.
- Protokoll
- Modbus RTU
- Anschluss
- RS485
- Register
- 2, nur lesen
- Marke
- B+GE-TECH
- Zuletzt aktualisiert
Register (2)
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| Name | Einheit | Zugriff | Adresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse) | Funktion (verborgen) | Typ (verborgen) |
|---|---|---|---|---|---|
| power | W | Lesen | |||
| energy | Lesen |
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Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.
Anwendungsfälle
- Uberwachen Sie die aktuelle Wirkleistung an einem einphasigen Ladepunkt, um Uberschreitungen des Netzanschlusses fruhzeitig zu erkennen.
- Erfassen Sie die kumulierte Ladeenergie je Ladesitzung zur verbrauchsgenauen Abrechnung gegenuber Mietern oder Nutzern gemeinschaftlicher Ladepunkte.
- Richten Sie einen Alarm fur anhaltend null Watt wahrend erwarteter Ladezeiten ein, um ausgefallene Zahler oder unterbrochene Verbindungen zu identifizieren.
- Vergleichen Sie den monatlichen Energieverbrauch des Ladepunkts uber mehrere Perioden, um Nutzungsmuster in Tiefgaragen oder Gewerbeobjekten sichtbar zu machen.
- Prufen Sie, ob die Wirkleistung nach dem Abstecken eines Fahrzeugs auf null zuruckfallt, um zu bestatigen, dass der Ladepunkt keinen Strom mehr bezieht.
Installation
Montieren Sie den B+GE-TECH WS100 auf der DIN-Schiene im Verteilerkasten und fuhren Sie die Phasenleitungen des zu messenden Stromkreises gemas dem Anschlussschema in der Gerateanleitung durch die Messklemmen.
Verlegen Sie den RS485-Bus: Verbinden Sie die A- und B-Klemmen des WS100 mit den entsprechenden Klemmen des ModbusCloud Gateway uber ein verdrilltes Adernpaar, und setzen Sie an beiden physikalischen Enden des Bussegments je einen Abschlusswiderstand von 120 Ohm ein.
Fugen Sie in Ihrem ModbusCloud-Portal das Gateway hinzu, importieren Sie die B+GE-TECH WS100 (charge) Modbus-Vorlage, und weisen Sie die korrekte Modbus-Slave-Unit-ID zu (Standard ist 1; andern Sie den Wert, falls der Zahler per DIP-Schalter oder Konfigurationssoftware auf eine andere Adresse gesetzt wurde).
Prufen Sie die Verbindung, indem Sie das Leistungsregister (Adresse 260) in der Live-Registeransicht des Portals ablesen, wahrend eine bekannte Last am gemessenen Stromkreis aktiv ist, und bestatigen Sie, dass der Wert plausibel ist, bevor Sie die Konfiguration speichern.
Zu beachten
Warum liefert das Leistungsregister immer null, obwohl ein Verbraucher angeschlossen ist?
Prufen Sie, ob die Phasenleitungen in der richtigen Richtung durch den Zahler gefuhrt sind und fest in den Klemmen sitzen. Vergewissern Sie sich ausserdem, dass die im Portal eingetragene Slave-ID mit der am Gerat konfigurierten Adresse ubereinstimmt. Der WS100 verwendet standardmassig Slave-ID 1; bei einer Abweichung liefert der Bus keine Daten, was das Portal als null anzeigen kann.
Das Gateway verbindet sich, aber Leistungs- und Energiewerte sind falsch oder sehr gross.
Der WS100 gibt int32-Werte als zwei aufeinanderfolgende 16-Bit-Register in Big-Endian-Reihenfolge aus. Wenn Ihr Modbus-Master oder ein RS485-zu-Ethernet-Konverter auf Little-Endian oder Word-Swap eingestellt ist, wird die 32-Bit-Zusammensetzung falsch. Stellen Sie die Wortreihenfolge in der Gateway- oder Bruck-Konfiguration auf Big-Endian (High-Word zuerst) ein.
Der Energiewert bleibt unverandert, obwohl die Leistung korrekt angezeigt wird.
Das Energieregister an Adresse 270 ist ein vorzeichenbehaftetes int32, das bei geringer Leistung langsam steigt. Prufen Sie, ob das Abfrageintervall im Portal nicht zu gross gewahlt ist, und stellen Sie sicher, dass der Registertyp als int32 uber zwei Register konfiguriert ist und nicht als einzelner 16-Bit-Lesezugriff.
Der RS485-Bus funktioniert mit einem Zahler, versagt aber nach Hinzufugen eines zweiten WS100.
Jedes Gerat am selben RS485-Bus benotigt eine eindeutige Slave-Adresse. Konfigurieren Sie uber die Konfigurationssoftware oder das Gerate-Menu fur beide WS100-Zahler unterschiedliche Adressen, bevor Sie sie gemeinsam an den Bus anschliessen. Stellen Sie sicher, dass Abschlusswiderstande nur an den beiden physikalischen Enden des Bussegments montiert sind.
Selbst sehen, wie es funktioniert?








