Qcells Qcells Q.HOME ESS HYB-G3 (pv) Modbus RTU template

Qcells Q.HOME ESS HYB-G3 (pv)

Der Qcells Q.HOME ESS HYB-G3 ist ein modularer Hybrid-Wechselrichter mit integriertem Batteriespeicher fur die private PV-Eigennutzung, verfugbar als ein- und dreiphasige Variante. Diese Modbus-Vorlage kommuniziert uber Modbus RTU per RS485 und liest PV-Erzeugungsdaten: DC-Leistung von String 1 (power_a), DC-Leistung von String 2 (power_b) sowie den kumulierten Energieertrag (energy). So konnen Installateure und Anlagenbetreiber Stringleistungen im ModbusCloud-Portal uberwachen, Abweichungen erkennen und Langzeitertrager validieren.

Protokoll
Modbus RTU
Anschluss
RS485
Register
3, nur lesen
Marke
Qcells
Kompatible Modelle
Hybrid X1/X3 G3/G4 · Q.HOME ESS HYB-G3
Zuletzt aktualisiert

Register (3)

3 lesen, 0 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
power_aWLesen
power_bWLesen
energyWhLesen

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Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • DC-Leistung von String 1 und String 2 in Echtzeit uberwachen, um Verschattung oder Verschmutzung einzelner Modulfelder zu erkennen.
  • Kumulierten Energieertrag langfristig verfolgen und mit den im Angebot zugesicherten Jahresertragsgarantien vergleichen.
  • Alarm bei einem unerwarteten Einbruch von power_a oder power_b auslosend, um einen String-Ausfall oder MPPT-Fehler fruhzeitig zu identifizieren.
  • String 1 und String 2 gegenuberstellen, um Leistungsungleichgewichte durch unterschiedliche Dachausrichtungen oder Modultypen aufzudecken.
  • Tages- und Monatsenergiesummen aus dem energy-Register fur Abrechnungen oder Betreiberberichte exportieren.

Installation

  1. Aktivieren Sie Modbus RTU am Q.HOME ESS HYB-G3 uber die Erweiterten Einstellungen im Inverter-Display: Prüfen Sie die Baudrate (Standard 19200) und die Slave-Adresse (Standard 1) im Kommunikations- oder Modbus-Bereich.

  2. Verbinden Sie den ModbusCloud Gateway mit dem RS485-COM-Anschluss des Wechselrichters uber ein RJ45-Kabel: Belegen Sie Pin 4 (A+) und Pin 5 (B-) des RJ45 mit den A- und B-Klemmen der RS485-Schnittstelle des Gateways.

  3. Legen Sie im ModbusCloud-Portal ein neues Gerat an, wahlen Sie die Vorlage Qcells Q.HOME ESS HYB-G3 (pv) aus und tragen Sie die Unit-ID ein, die mit der am Wechselrichter konfigurierten Slave-Adresse ubereinstimmt (in der Regel 1).

  4. Prufen Sie die Verbindung bei Tageslicht anhand der Livelesungen von power_a und power_b: Beide Register sollten einen Wert gro?er null in Watt anzeigen, sobald die PV-Strings einspeisen.

Zu beachten

Warum liefern power_a und power_b stets null, auch bei Sonnenschein?

Vergewissern Sie sich, dass der Wechselrichter im Netz- oder Eigenverbrauchsmodus aktiv ist und die PV-Strings einspeisen. Prufen Sie anschliessend, ob die Baudrate am Inverter-Display und am Gateway exakt ubereinstimmt. Bereits eine Stufe Unterschied (z. B. 9600 statt 19200) fuhrt zu stillen Lesefehlern, ohne dass die physische Verbindung getrennt wird.

Das Gateway ist verbunden, aber alle drei Register liefern Fehler. Woran liegt das?

Prüfen Sie, ob die RS485-Drähte A und B nicht vertauscht sind. Am RJ45-COM-Anschluss ist Pin 4 der A+-Leiter (positiv) und Pin 5 der B--Leiter (negativ). Eine falsche Polaritat verursacht Framing-Fehler auf dem Modbus-RTU-Bus, ohne die physische Verbindung zu unterbrechen, sodass alle Lesebefehle fehlschlagen.

Das energy-Register springt unerwartet auf null zuruck. Ist das normal?

Das energy-Register ist ein kumulativer uint32-Zahler. Bei sehr hohem Lebensdauerertrag kann der Zahler uberlaufen und bei null neu beginnen. Vergleichen Sie den historischen Verlauf im Portal, um einen echten Uberlauf von einem durch Kommunikationsausfall verursachten Lesefehler zu unterscheiden.

Zwei Wechselrichter teilen sich einen RS485-Bus und die Messwerte sind unzuverlassig. Wie behebe ich das?

Jedes Gerat an einem gemeinsamen RS485-Bus benotigt eine eindeutige Modbus-Slave-Adresse. Andern Sie die Adresse des Q.HOME ESS HYB-G3 in den Erweiterten Einstellungen im Display. Weisen Sie jedem Gerat eine individuelle ID zu und aktualisieren Sie den entsprechenden Geräteeintrag im ModbusCloud-Portal. Stellen Sie sicher, dass ausschliesslich der Gateway als Modbus-Master auf dem Bus kommuniziert.

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