Solax Solax Hybrid X1/X3 G3/G4 (grid) Modbus TCP template

Solax Hybrid X1/X3 G3/G4 (grid)

Der Solax Hybrid X1/X3 G3/G4 ist ein ein- und dreiphasiger Hybrid-Wechselrichter mit integriertem Batteriemanagement fur Wohn- und kleingewerbliche PV-Speicheranlagen. Diese Modbus-Vorlage verbindet sich per Modbus TCP uber einen RS485-zu-Ethernet-Adapter und liest die netzseitigen Register des Hybrid X1/X3 G3/G4: den aktuellen Netzleistungsfluss (vorzeichenbehaftet, Einspeisung und Bezug), die kumulierte Netzenergie sowie die phasenbezogenen Spannungen und Strome auf allen drei Phasen. Installateure und Anlagenbetreiber erhalten damit einen vollstandigen Uberblick uber die Netzinteraktion in Ihrem ModbusCloud-Portal.

Protokoll
Modbus TCP
Anschluss
Ethernet, Modbus TCP
Register
8, nur lesen
Marke
Solax
Kompatible Modelle
Hybrid X1/X3 G3/G4 · Q.HOME ESS HYB-G3
Zuletzt aktualisiert

Register (8)

8 lesen, 0 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
powerWLesen
energyWhLesen
currents_aALesen
currents_bALesen
currents_cALesen
voltages_aVLesen
voltages_bVLesen
voltages_cVLesen

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Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.

Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Uberwachen Sie den aktuellen Netzleistungsfluss, um zu prufen, ob der Wechselrichter PV-Uberschusse wie erwartet einspeist.
  • Verfolgen Sie die kumulierte Netzenergie, um Verbrauchs- und Einspeisewerte mit der Abrechnung des Netzbetreibers abzugleichen.
  • Richten Sie eine Meldung bei anhaltendem Netzbezug tagsuber ein, um Akku- oder Wechselrichterkonfigurationsfehler fruhzeitig zu erkennen.
  • Vergleichen Sie die Strome auf den Phasen A, B und C, um Lastungleichgewichte in einer dreiphasigen Anlage aufzudecken.
  • Prufen Sie die phasenbezogenen Netzspannungen, um die Einhaltung lokaler Netzanschlussbedingungen sicherzustellen.

Installation

  1. Aktivieren Sie die Modbus-Kommunikation am Wechselrichter: Navigieren Sie im Display zu Einstellungen, Erweiterte Einstellungen, Modbus, legen Sie die Slave-Adresse (Standard 1) und die Baudrate (Standard 19200) fest, und stellen Sie sicher, dass die Option 485CommFunSelect auf Modbus-Modus und nicht auf EV-Charger-Modus gesetzt ist.

  2. Verbinden Sie den RS485-COM-Anschluss des Wechselrichters (RJ45-Buchse an der Unterseite) uber Pin 4 (A) und Pin 5 (B) eines Cat5- oder Cat6-Kabels mit einem RS485-zu-Ethernet-Adapter, schliessen Sie den Adapter ans LAN an und vergeben Sie eine statische IP-Adresse.

  3. Fugen Sie im ModbusCloud-Portal das ModbusCloud Gateway hinzu, importieren Sie anschliessend die Vorlage Solax Hybrid X1/X3 G3/G4 (grid), tragen Sie die IP-Adresse des RS485-Adapters auf Port 502 ein und weisen Sie die korrekte Slave-Unit-ID entsprechend der Wechselrichtereinstellung zu.

  4. Prufen Sie die Verbindung durch Auslesen des Leistungsregisters (Adresse 70): Bei PV-Erzeugung am Tag erwarten Sie einen positiven Wert (Einspeisung) oder negativen Wert (Bezug); bleibt der Wert bei null oder unverandert, prufen Sie Baudrate und Polaritat der RS485-Verdrahtung.

Zu beachten

Warum liefert das Leistungsregister stets null oder einen fixen Wert?

Die haufigste Ursache ist eine Baudrate-Abweichung. Der Solax-Wechselrichter ist ab Werk auf 19200 Baud eingestellt, viele RS485-Adapter hingegen auf 9600. Prufen Sie die Einstellung im Wechselrichter-Display unter Einstellungen, Erweiterte Einstellungen, Modbus, Baudrate und passen Sie den Adapter entsprechend an. Uberprufen Sie ausserdem, ob die Slave-ID auf beiden Seiten ubereinstimmt.

Netzleistung wird angezeigt, aber Spannungen und Strome sind null. Woran liegt das?

Die Adressen 202 bis 208 liegen in einem anderen Registerblock als Adresse 70. Manche RS485-Adapter erzwingen ein Mindestabfrageintervall. Stellen Sie sicher, dass zwischen aufeinanderfolgenden Modbus-Anfragen mindestens 1 Sekunde liegt, da das Solax-Protokoll eine Mindestpause von 1 Sekunde zwischen Befehlen vorschreibt.

Das Gateway verbindet sich, aber nach wenigen Minuten fehlen die Daten. Was ist die Ursache?

Solax-Wechselrichter unterstutzten nur einen einzigen Modbus-Master gleichzeitig. Fragt ein weiteres Gerat, etwa ein Hausautomationssystem oder ein WLAN-Dongle ebenfalls per Modbus TCP ab, blockiert oder trennt der Wechselrichter eine der Verbindungen. Trennen Sie den anderen Modbus-Master oder verwenden Sie einen TCP-Multiplexer.

Kann ich den COM-Anschluss des G4-Wechselrichters direkt an einen Netzwerk-Switch anschliessen?

Nein. Der COM-Anschluss des G4-Wechselrichters besitzt zwar eine RJ45-Buchse, fuhrt aber RS485-Signale und kein Ethernet. Ein direkter Anschluss an einen Ethernet-Switch beschadigt den Switch-Port. Verwenden Sie immer einen dedizierten RS485-zu-Ethernet-Adapter zwischen Wechselrichter und Ihrem Netzwerk.

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