Sunway Sunway wattsonic (battery) Modbus RTU template

Sunway wattsonic (battery)

Der Sunway wattsonic ist ein Hybrid-PV-Wechselrichter mit integriertem Batteriespeicher für Wohn- und Gewerbeinstallationen. Diese Modbus-Vorlage richtet sich an das Batteriesystem über Modbus RTU und liest Batterieleistung sowie Ladezustand aus den Holding-Registern 40258 und 43000. Zusätzlich steht Schreibregister 52503 bereit, mit dem Sie eine Mindestentladegrenze direkt aus Ihrem ModbusCloud-Portal setzen, ohne die wattsonic-App zu öffnen. Die drei Register liefern Installateuren eine kompakte, praxisnahe Sicht auf das Batterieverhalten jeder wattsonic-Anlage.

Protokoll
Modbus RTU
Anschluss
RS485
Register
3, lesen und schreiben
Marke
Sunway
Kompatible Modelle
wattsonic
Zuletzt aktualisiert

Register (3)

2 lesen, 1 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
powerWLesen
soc%Lesen
limitsoc%Schreiben

Register werden geladen…

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Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.

Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Beobachten Sie Lade- und Entladeleistung in Echtzeit, um zu prüfen, ob die Anlage der konfigurierten Energiestrategie folgt.
  • Verfolgen Sie den Ladezustand über Wochen hinweg, um einen schleichenden Kapazitätsverlust der Batteriemodule frühzeitig zu erkennen.
  • Konfigurieren Sie eine Benachrichtigung, wenn der Ladezustand an Abenden unter einen Schwellenwert sinkt, um unerwartete Nachtentladungen zu erkennen.
  • Schreiben Sie den minimalen SOC-Sollwert aus der Ferne, um Batteriekapazität vor einem prognostizierten Netzausfall zu reservieren.
  • Vergleichen Sie die gemessene Batterieleistung mit PV-Produktionswerten, um die Eigenverbrauchsquote einer Anlage zu verifizieren.

Installation

  1. Stellen Sie sicher, dass Modbus RTU am wattsonic-Wechselrichter aktiv ist; prüfen Sie dazu die Kommunikationseinstellungen in der WattDesk-App oder im Display-Menue des Wechselrichters.

  2. Verbinden Sie die RS485-Klemmen des ModbusCloud Gateways mit Pin 13 und 14 des wattsonic-Wechselrichters über ein geschirmtes Twisted-Pair-Kabel; stellen Sie die Leitungsparameter auf 9600 Baud, 8N1 ohne Abschlusswiderstand ein, sofern das Gateway nicht das letzte Geraet auf dem Bus ist.

  3. Fuegen Sie im ModbusCloud-Portal das Gateway hinzu, importieren Sie die Vorlage Sunway wattsonic (battery) und weisen Sie die Unit-ID 247 zu, die Standard-Modbus-Slave-Adresse des Wechselrichters.

  4. Pruefen Sie die Verbindung, indem Sie Register 43000 (soc) in der Live-Registeransicht auslesen; ein Wert zwischen 0 und 100 bestaetigt eine korrekte Kommunikation.

Zu beachten

Register 43000 liefert null oder einen konstant falschen Wert. Warum?

Nach einem Neustart berechnet der Wechselrichter den Ladezustand neu anhand der Batteriespannung. Register 43000 kann daher voruebergehend null anzeigen. Warten Sie einen vollstaendigen Lade- oder Entladezyklus ab, bevor der Wert stabil ist. Pruefen Sie ausserdem, ob Unit-ID 247 und Baudrate 9600 korrekt konfiguriert sind.

Register 40258 zeigt starke Sprunge oder unsinnige Werte.

Register 40258 ist ein vorzeichenbehafteter 32-Bit-Wert, der zwei Modbus-Register umfasst. Stellen Sie sicher, dass Ihr Abfrage-Tool zwei aufeinanderfolgende Holding-Register ab Adresse 40258 mit Funktionscode 3 liest. Wird nur ein Register abgefragt, ergibt der abgeschnittene Wert scheinbar extreme Ausreisser.

Das Gateway verbindet sich, aber im Portal erscheinen keine Messwerte.

Pruefen Sie die RS485-Verdrahtung auf korrekte Schirmung und die richtigen Anschlusspins (13 und 14). Der Wechselrichter erwartet 9600 Baud, keine Paritaet und ein Stoppbit. Eine fehlende Schirmung oder falsche Baudrate fuehrt zu CRC-Fehlern und stillen Timeouts. Erhoehen Sie den Poll-Timeout auf mindestens 10 Sekunden, wenn Fehler anhalten.

Ist es sicher, in das Sollwert-Register 52503 zu schreiben?

Gehen Sie beim Schreiben in Register 52503 sorgfaeltig vor. Es setzt den unteren Entladegrenzwert und akzeptiert nur Werte von 100 bis 900 (entspricht 10 bis 90 Prozent). Werte ausserhalb dieses Bereichs oder zu schnelle aufeinanderfolgende Schreibzugriffe koennen dazu fuehren, dass der Wechselrichter den Befehl ablehnt oder sich unerwartet verhalt. Validieren Sie den Schreibwert stets und stellen Sie die urspruengliche Einstellung nach Tests wieder her.

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