
Fenecon Home
Das Fenecon Home ist ein modulares Lithium-Eisenphosphat-Batteriespeichersystem für Wohngebäude und kleingewerbliche PV-Anlagen, das vom FEMS-Energiemanagementsystem auf Basis von OpenEMS gesteuert wird. Diese ModbusCloud-Vorlage liest BMS-Daten per Modbus TCP aus, darunter Batteriespannung und -strom, Ladezustand, Gesundheitszustand, minimale und maximale Zellenspannung mit Zell-IDs, Zellentemperaturen mit Sensor-IDs, BMS-Schutzstatus, Strombegrenzungen je BCU, Rack-Topologieparameter sowie den Hardware-Typ. Mit diesen Daten in Ihrem ModbusCloud-Portal beobachten Sie den Batteriezustand, erkennen Zellungleichgewichte und prüfen die Einhaltung der BMS-Grenzwerte, ohne sich am FEMS-Interface einloggen zu müssen.
- Protokoll
- Modbus TCP
- Anschluss
- Ethernet, Modbus TCP
- Register
- 23, nur lesen
- Marke
- Fenecon
- Zuletzt aktualisiert
Register (23)
23 lesen, 0 schreiben
| Name | Einheit | Zugriff | Adresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse) | Funktion (verborgen) | Typ (verborgen) |
|---|---|---|---|---|---|
| voltage | V | Lesen | |||
| current | A | Lesen | |||
| soc | % | Lesen | |||
| soh | % | Lesen | |||
| min_cell_voltage | mV | Lesen | |||
| id_of_cell_voltage_min | Lesen | ||||
| max_cell_voltage | mV | Lesen | |||
| id_of_cell_voltage_max | Lesen | ||||
| min_cell_temperature | °C | Lesen | |||
| id_of_min_temperature | °C | Lesen | |||
| max_cell_temperature | °C | Lesen | |||
| id_of_max_temperature | °C | Lesen | |||
| bp_charge_bms | Lesen | ||||
| bp_discharge_bms | Lesen | ||||
| max_dc_charge_current_limit_per_bcu | A | Lesen | |||
| max_dc_discharge_current_limit_per_bcu | A | Lesen | |||
| rack_number_of_battery_bcu | count | Lesen | |||
| rack_number_of_cells_in_series_per_module | count | Lesen | |||
| rack_max_cell_voltage_limit | V | Lesen | |||
| rack_min_cell_voltage_limit | V | Lesen | |||
| upper_voltage | V | Lesen | |||
| battery_hardware_type | Lesen | ||||
| number_of_modules_per_tower | count | Lesen |
Register werden geladen…
Senden Sie Ihre Geräteliste
Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.
Anwendungsfälle
- Überwachen von Ladezustand und Gesundheitszustand über längere Zeiträume, um frühzeitige Kapazitätsabnahme im Fenecon Home zu erkennen.
- Alarmierung bei wachsender Differenz zwischen min_cell_voltage und max_cell_voltage, um Zellungleichgewicht vor einem BMS-Eingriff zu identifizieren.
- Verfolgen von min_cell_temperature und max_cell_temperature, um sicherzustellen, dass die Batterie ganzjährig im zulässigen Temperaturbereich betrieben wird.
- Vergleichen von max_dc_charge_current_limit_per_bcu mit dem tatsächlichen Ladestrom, um unerwartetes Drosseln durch das BMS aufzuspüren.
- Prüfen von rack_number_of_battery_bcu und number_of_modules_per_tower nach einer Systemerweiterung, um die Erkennung neuer Hardware zu bestätigen.
Installation
Installieren Sie die FEMS-App Modbus/TCP-Lesezugriff auf der FEMS-Box des Fenecon Home über das App Center im FEMS-Online-Monitoring.
Verbinden Sie das ModbusCloud Gateway mit demselben LAN wie die FEMS-Box und stellen Sie sicher, dass IP-Adresse der FEMS-Box und TCP-Port 502 vom Gateway erreichbar sind.
Legen Sie im ModbusCloud-Portal ein neues Gerät an, wählen Sie Modbus TCP, tragen Sie die IP-Adresse der FEMS-Box sowie Port 502 ein, setzen Sie die Unit-ID auf 1 und importieren Sie anschließend diese Fenecon Home-Vorlage.
Prüfen Sie den Live-Wert des soc-Registers (Adresse 508) im ModbusCloud-Portal und vergleichen Sie ihn mit dem Wert im FEMS-Online-Monitoring, um die korrekte Verbindung zu bestätigen.
Zu beachten
Alle Registerwerte sind null oder nicht verfügbar. Woran liegt das?
Die FEMS-App Modbus/TCP-Lesezugriff muss auf der FEMS-Box installiert und aktiv sein, bevor Register abgerufen werden können. Öffnen Sie das FEMS-App-Center, bestätigen Sie, dass die App unter Installiert erscheint, und prüfen Sie, ob der Modbus-TCP-Dienst läuft. Ohne die App ist Port 502 nicht geöffnet.
Registeradressen weichen gegenüber dem FEMS-Systemprofil um eine Position ab. Was ist falsch konfiguriert?
Viele Modbus-Tools verwenden standardmäßig Basisadresse 1, was alle Adressen um eine Position verschiebt. Die FEMS-Modbus-TCP-Schnittstelle arbeitet mit Basisadresse 0. Stellen Sie Ihr Gateway oder Ihr Werkzeug auf Basisadresse 0 ein, damit Adresse 508 direkt dem soc-Register entspricht.
Das Gateway verbindet sich auf Port 502, meldet aber Fehler für Adressen über 10000. Was ist die Ursache?
Die Register an Adressen 10019 und 10024 sind BMS-Hardware-Identifikationsregister, die erst nach vollständigem Hochfahren des Batterieturms und nach Meldung der Topologie durch das BMS an FEMS verfügbar sind. Warten Sie, bis die Anlage sich im Normalbetrieb befindet, und lesen Sie diese Adressen danach erneut aus.
Die Zellenspannungswerte für Minimum und Maximum wirken unplausibel oder eingefroren. Wie lässt sich das diagnostizieren?
Prüfen Sie id_of_cell_voltage_min und id_of_cell_voltage_max, um festzustellen, welche Zelle den Extremwert meldet. Erscheint dauerhaft dieselbe Zell-ID an der Grenze und ist die Differenz zwischen Minimum und Maximum groß, kann dies auf eine schwache oder defekte Zelle im Fenecon Home-Batterierack hinweisen, die gewartet werden muss.
Selbst sehen, wie es funktioniert?









