Fenecon Fenecon Pro PvMeter Modbus TCP template

Fenecon Pro PvMeter

Der Fenecon Pro PvMeter ist ein phasengenaues PV-Produktionszahler-Modul innerhalb der Fenecon FEMS-Energiemanagementplattform. Die Anbindung externer Systeme erfolgt per Modbus TCP uber die FEMS-Modbus/TCP-API. Diese Vorlage liest drei Registergruppen: Phasenspannung auf L1, L2 und L3; momentane Wirkleistung je Phase; sowie kumulierte Produktionsenergie je Phase. Installateure nutzen die Vorlage im ModbusCloud-Portal, um PV-Ertrage phasengenau zu uberwachen, Schieflasten zu erkennen und Langzeitberichte fur Fenecon-Pro-Anlagen zu erstellen.

Protokoll
Modbus TCP
Anschluss
Ethernet, Modbus TCP
Register
9, nur lesen
Marke
Fenecon
Zuletzt aktualisiert

Register (9)

9 lesen, 0 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
voltage_l1VLesen
voltage_l2VLesen
voltage_l3VLesen
active_production_energy_l1WhLesen
active_power_l1WLesen
active_production_energy_l2WhLesen
active_power_l2WLesen
active_production_energy_l3WhLesen
active_power_l3WLesen

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Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.

Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Uberwachen Sie die momentane PV-Wirkleistung je Phase, um Unsymmetrien zwischen L1, L2 und L3 fruhzeitig zu erkennen.
  • Verfolgen Sie die kumulierte Produktionsenergie je Phase, um den Jahresertrag mit dem Inbetriebnahme-Soll zu vergleichen.
  • Richten Sie einen Alarm bei unerwartetem Leistungseinbruch auf einer einzelnen Phase ein, um Stringfehler zeitnah zu identifizieren.
  • Vergleichen Sie die Phasenspannungen auf L1, L2 und L3 uber Zeit, um anhaltende Netzspannungs-Unsymmetrien am Ubergabepunkt festzustellen.
  • Erstellen Sie monatliche Produktionsberichte je Phase fur Gebaude- oder Anlageneigentumer auf Basis historischer Portaldaten.

Installation

  1. Aktivieren Sie die FEMS App Modbus/TCP Lesezugriff auf dem Fenecon-System, indem Sie einen Lizenzschlussel im FEMS App Center unter Einstellungen einlosen und bestatigen, dass die App als installiert angezeigt wird.

  2. Verbinden Sie das ModbusCloud Gateway mit demselben LAN wie den FEMS-Controller, damit die IP-Adresse des FEMS erreichbar ist; der Standard-Modbus-TCP-Port ist 502.

  3. Legen Sie im ModbusCloud-Portal das Gateway an, importieren Sie die Fenecon Pro PvMeter-Vorlage und setzen Sie die Unit-ID auf 1 (Standard-FEMS-Modbus-Slave-ID), sofern Ihre Anlage keine abweichende Konfiguration verwendet.

  4. Prufen Sie die Verbindung, indem Sie Register 121 fur voltage_l1 und Register 2066 fur active_power_l1 auslesen; die Werte sollten mit der Live-Anzeige im FEMS Online-Monitoring ubereinstimmen.

Zu beachten

Alle Registerabfragen liefern Null oder keine Antwort. Was ist die Ursache?

Die FEMS App Modbus/TCP Lesezugriff muss im FEMS App Center installiert und aktiv sein. Ohne diese App ist die Modbus-TCP-Schnittstelle deaktiviert, und alle Abfragen schlagen fehl. Installieren Sie die App, bestatigen Sie den aktiven Status im Widget und wiederholen Sie anschliessend den Verbindungsaufbau.

Das Gateway verbindet sich auf Port 502, aber Energieregister liefern fehlerhafte Werte.

Die kumulierten Energieregister sind uint32-Werte, die uber zwei aufeinanderfolgende 16-Bit-Holding-Register verteilt sind. Stellen Sie sicher, dass Ihr Modbus-Client zwei Register je Wert liest und diese als Big-Endian-32-Bit-Ganzzahl zusammenfuhrt. Wird nur ein Register gelesen, entstehen falsche Messwerte.

Die ausgelesenen Leistungswerte stimmen nicht mit FEMS Online-Monitoring uberein.

Die FEMS-Modbus-Kanal-Zuordnung ist anlagenspezifisch und abhangig von der eingesetzten FEMS-Version. Vergleichen Sie die Registeradressen mit der Modbus-Tabelle, die Sie im FEMS Online-Monitoring unter Einstellungen, Anlagenprofil und dem Modbus-TCP-Widget als Excel-Datei herunterladen konnen. Adressen konnen sich verschieben, wenn Komponenten-IDs bei der Inbetriebnahme geandert wurden.

Die Verbindung bricht nach wenigen Minuten des Pollings regelmasig ab.

Die FEMS-Modbus/TCP-Schnittstelle setzt voraus, dass der abfragende Client im selben physischen Netzwerk wie der FEMS-Controller betrieben wird. Routing uber zusatzliche Netzwerksegmente oder VLANs kann zu Verbindungsabbruchen fuhren. Prufen Sie ausserdem, ob Ihr Abfrageintervall nicht unter 1 Sekunde liegt, da zu aggressives Polling dazu fuhren kann, dass die FEMS-Modbus-API die Verbindung schliesst.

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