
Kostal Plenticore Hybrid, incl. grid charging of the house battery (battery)
Der Kostal Plenticore Hybrid ist ein dreiphasiger Hybrid-Wechselrichter mit integriertem Batteriemanagement, konzipiert fur Wohn- und Kleingewerbe-PV-Anlagen mit Hausspeicher. Diese Modbus-Vorlage zielt auf die externe Batteriesteuerung uber Modbus TCP und stellt zwei beschreibbare Setpoint-Register bereit: batterymode_a (Adresse 1034) setzt die absolute DC-Ladeleistung des Speichers, batterymode_b (Adresse 1040) begrenzt die maximale Entladeleistung. Damit kann ein Energiemanagementsystem den Batteriespeicher netzgesfuhrt laden und die Entladung einschranken, unabhangig von der internen Regellogik des Wechselrichters. Der Wechselrichter erwartet, dass diese Sollwerte vor Ablauf seines Watchdog-Timeouts zyklisch geschrieben werden. ModbusCloud schreibt Register höchstens einmal pro Minute, daher erfordert die Steuerung über ModbusCloud einen Watchdog-Timeout deutlich über einer Minute. Mit einem kürzeren Timeout ist sie nicht möglich, das Auslesen der Werte funktioniert jedoch.
- Protokoll
- Modbus TCP
- Anschluss
- Ethernet, Modbus TCP
- Register
- 2, lesen und schreiben
- Marke
- Kostal
- Zuletzt aktualisiert
Register (2)
0 lesen, 2 schreiben
| Name | Einheit | Zugriff | Adresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse) | Funktion (verborgen) | Typ (verborgen) |
|---|---|---|---|---|---|
| batterymode_a | W | Schreiben | |||
| batterymode_b | W | Schreiben |
Register werden geladen…
Senden Sie Ihre Geräteliste
Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.
Anwendungsfälle
- Steuern Sie das netzgefuhrte Laden des Hausspeichers, indem Sie eine Zielladeleistung in Register 1034 schreiben, wahrend Niedertarifzeiten aktiv sind.
- Begrenzen Sie die Entladeleistung uber Register 1040 auf null Watt, um den Speicherinhalt wahrend Hochpreisfenstern zu erhalten.
- Uberprufen Sie, ob die externe Steuerungsmode aktiv ist, indem Sie sicherstellen, dass der Gateway beide Setpoint-Register zyklisch beschreibt.
- Achten Sie auf einen ungewollten Rückfall des Wechselrichters auf die interne Steuerung, wenn Schreibvorgänge später als das Watchdog-Timeout eintreffen.
- Vergleichen Sie netzgefuhrte Ladesitzungen uber Zeit, um Energiekosten mit dynamischen Tarifplanen im Dashboard abzugleichen.
Installation
Aktivieren Sie die externe Batteriesteuerung am Kostal Plenticore Hybrid uber den Installateur-Zugang: Navigieren Sie zum Bereich Batteriemanagement, stellen Sie den Steuermodus auf 'Extern uber Protokoll (Modbus TCP)' und konfigurieren Sie das längste Watchdog-Timeout, das der Wechselrichter zulässt, möglichst deutlich über einer Minute, da ModbusCloud Register höchstens einmal pro Minute schreibt.
Stellen Sie in den Modbus- oder SunSpec-Einstellungen des Wechselrichters die Byte-Reihenfolge auf Big-Endian (ABCD) ein. Ohne diese Einstellung werden float32-Registerwerte von externen Clients falsch dekodiert.
Verbinden Sie den RJ45-Anschluss des Plenticore Hybrid (Smart Communication Board) mit demselben LAN wie den ModbusCloud Gateway. Legen Sie das Gerat im Portal an: tragen Sie IP-Adresse des Wechselrichters, Port 1502 und Unit-ID 71 (Kostal-Standard) ein.
Importieren Sie diese Modbus-Vorlage im ModbusCloud-Portal, weisen Sie sie dem Gateway zu, und prufen Sie die Verbindung, indem Sie sicherstellen, dass Schreibzugriffe auf Register 1034 und 1040 ohne Modbus-Exception-Antworten bestatigt werden.
Zu beachten
Schreibbefehle werden akzeptiert, der Speicher reagiert jedoch nicht. Warum?
Die externe Batteriesteuerung muss im Installateur-Menu des Wechselrichters explizit aktiviert und auf 'Extern uber Protokoll (Modbus TCP)' gestellt werden. Ist der Modus auf intern oder digitale I/O gesetzt, ignoriert der Wechselrichter Modbus-Sollwerte ohne Fehlermeldung. Uberprufen Sie den Modus mit den Installateur-Zugangsdaten und wiederholen Sie den Vorgang.
Der Wechselrichter kehrt nach kurzer Zeit zur internen Steuerung zuruck. Was ist die Ursache?
Der Plenticore Hybrid verfugt uber einen Watchdog-Timer: Werden die Setpoint-Register nicht innerhalb des konfigurierten Timeouts zyklisch beschrieben, fallt der Wechselrichter auf sein internes Batteriemanagement zuruck. Mindestens eines dieser Register muss vor Ablauf des Timeouts beschrieben werden. ModbusCloud schreibt Register höchstens einmal pro Minute, daher funktioniert das nur mit einem Watchdog-Timeout deutlich über einer Minute.
Zuruckgelesene Registerwerte sind unsinnig gross. Was ist falsch konfiguriert?
Der Plenticore Hybrid verwendet standardmassig Little-Endian (CDAB) Byte-Reihenfolge. Clients, die Big-Endian float32 erwarten, lesen unplausible Werte. Stellen Sie die Byte-Reihenfolge in den Modbus- oder SunSpec-Einstellungen des Wechselrichters auf Big-Endian (ABCD) um und lesen Sie die Register erneut aus, um plausible Werte zu bestatigen.
Ist es sicher, beliebige Leistungswerte in die Setpoint-Register zu schreiben?
Vorsicht ist geboten. Das Schreiben von Werten, die die Nennleistung des Speichers oder Wechselrichters uberschreiten, kann Schutzabschaltungen auslose oder Garantiebedingungen beeintrachtigen. Die Sollwerte werden nicht persistent gespeichert und gehen bei einem Neustart des Wechselrichters verloren. Testen Sie stets mit konservativen Werten, bevor Sie automatisierte Steuerungslogik in Betrieb nehmen.
Selbst sehen, wie es funktioniert?











