SolarMax SolarMax MAX.STORAGE / MAX.STORAGE Ultimate (grid) Modbus TCP template

SolarMax MAX.STORAGE / MAX.STORAGE Ultimate (grid)

Das SolarMax MAX.STORAGE und das MAX.STORAGE Ultimate sind Heimspeichersysteme, die Wechselrichter, Batteriemanagement und Netzanschluss in einem Gerät vereinen. Diese ModbusCloud-Vorlage verbindet sich über Modbus TCP mit dem Gerät und liest das Leistungsregister am Netzanschlusspunkt aus: ein vorzeichenbehafteter Watt-Wert, der in Echtzeit zeigt, ob die Anlage Strom aus dem Netz bezieht oder einspeist. Für Installateure und Anlagenbetreiber bildet dieser Messwert die Grundlage für Verbrauchsmonitoring, Einspeisungsnachweise und Rechnungsprüfung, sowohl für Einzelanlagen als auch im Mehrstandort-Betrieb.

Protokoll
Modbus TCP
Anschluss
Ethernet, Modbus TCP
Register
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NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
powerWLesen

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Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Überwachen Sie die aktuelle Netzbezugs- und Einspeiseleistung, um die Eigenverbrauchsquote der SolarMax MAX.STORAGE-Anlage zu bewerten.
  • Richten Sie Alarme für anhaltenden Netzbezug tagsüber ein, um Unterleistung der PV-Anlage oder unerwartete Lastspitzen frühzeitig zu erkennen.
  • Erfassen Sie den täglichen Netzbezug über längere Zeiträume und vergleichen Sie ihn mit Energierechnungen, um Abrechnungsabweichungen zu identifizieren.
  • Prüfen Sie, ob das SolarMax MAX.STORAGE Ultimate die Netzeinspeisung entsprechend den Anforderungen des Netzbetreibers korrekt begrenzt.
  • Vergleichen Sie Netzleistungswerte mehrerer Standorte im ModbusCloud-Portal, um die Leistung der Batteriespeicher zu benchmarken.

Installation

  1. Aktivieren Sie Modbus TCP in der Weboberfläche des SolarMax MAX.STORAGE oder MAX.STORAGE Ultimate unter den Kommunikations- oder Modbus-Einstellungen und notieren Sie die zugewiesene IP-Adresse.

  2. Verbinden Sie das ModbusCloud Gateway mit demselben Netzwerksegment wie die MAX.STORAGE-Einheit, damit das Gateway die Geräte-IP über TCP-Port 502 erreichen kann.

  3. Fügen Sie in Ihrem ModbusCloud-Portal das Gateway hinzu, importieren Sie die SolarMax MAX.STORAGE-Vorlage und setzen Sie die Unit-ID auf den am Gerät konfigurierten Wert (Standard in der Regel 1).

  4. Prüfen Sie den Live-Messwert des Leistungsregisters im Portal-Dashboard: ein positiver Wert zeigt Netzbezug an, ein negativer Wert zeigt Einspeisung ins Netz an.

Zu beachten

Das Gateway verbindet sich, aber das Leistungsregister zeigt immer null.

Stellen Sie sicher, dass Modbus TCP in der MAX.STORAGE-Weboberfläche tatsächlich aktiv ist und nicht nur konfiguriert wurde. Bei manchen Firmware-Versionen ist nach der Aktivierung ein Speichern und Neustart erforderlich. Prüfen Sie außerdem, ob die Unit-ID im Portal exakt mit der Geräteeinstellung übereinstimmt.

Warum liefert Register 118 einen Fehler oder einen unlesbaren Wert?

Register 118 ist ein 32-Bit-int32-Wert, der zwei aufeinanderfolgende 16-Bit-Eingangsregister (118 und 119) umfasst. Wird in einem benutzerdefinierten Setup nur ein Register abgefragt, schlägt der Lesevorgang fehl oder liefert einen halben Wert. Die ModbusCloud-Vorlage behandelt dies automatisch über Funktionscode 4 und den Datentyp int32.

Der angezeigte Leistungswert scheint im Vergleich zur Geräteanzeige umgekehrt.

Das SolarMax MAX.STORAGE verwendet für das Netzleistungsregister eine Vorzeichenkonvention: Positiv bedeutet Netzbezug, negativ bedeutet Einspeisung. Wenn ein nachgelagertes System die entgegengesetzte Richtung erwartet, wenden Sie in Ihrer Dashboard-Formel einen Skalierungsfaktor von -1 an, anstatt die Verdrahtung zu ändern.

Das ModbusCloud Gateway kann das MAX.STORAGE im Netzwerk nicht erreichen.

Prüfen Sie, ob die MAX.STORAGE-Einheit eine feste oder per DHCP reservierte IP-Adresse besitzt, da eine Adressänderung die Kommunikation unterbricht. Stellen Sie sicher, dass keine Firewall oder VLAN-Trennung TCP-Port 502 zwischen Gateway und Speichersystem blockiert. Pingen Sie die Geräte-IP von einem Laptop im selben Netzwerksegment an, um die grundlegende Erreichbarkeit zu bestätigen.

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