Grundfos SMART Digital DDA

Überwacht und steuert Grundfos DDA-Dosierpumpen: Dosierstrom, Gegendruck, dosiertes Volumen, Füllstand und Alarme.

Die Grundfos SMART Digital DDA ist eine digitale Dosierpumpe, die Säure, Nährstoffe oder Desinfektionsmittel in Wasser dosiert, zum Beispiel in das Gießwasser eines Gewächshauses. Diese Modbus-RTU-Vorlage liest Dosierstrom, Gegendruck, dosiertes Volumen, Behälterfüllstand und Alarmcodes und schreibt Start und Stopp, Betriebsart und Dosiersollwert aus ModbusCloud.

Protokoll
Modbus RTU
Anschluss
RS485, 19200 baud
Register
84, lesen und schreiben
Wichtige Messwerte
Dosierstrom · Gegendruck · Dosiertes Volumen · Behälterfüllstand · Betriebsart und Zustand · Alarm- und Warncode · Hubzähler · Prozessdurchfluss und Konzentration
Verfügbare Befehle
Start und Stopp · Betriebsart · Manueller Dosiersollwert · Batchvolumen und -zeit · Druckalarmgrenze · Relais und Analogausgang
Kompatible Modelle
SMART Digital S DDA model C · SMART Digital XL DDA · SoftCIM Modbus RTU (DDA model C) · SoftCIM Modbus TCP (DDA model C) · CIM 200 Modbus RTU in CIU 900 · CIM 500 Modbus TCP in CIU 900
Zuletzt aktualisiert

Register (84)

84 lesen, 25 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
Measured Dosing Capacityl/hLesen
Dosing Capacity Referencel/hLesen
Measured PressurebarLesen
Volume TotallLesen
Volume Trip CounterlLesen
Remaining Dosing VolumelLesen
Tank Level Remaining%Lesen
Tank Volume RemaininglLesen
Tank VolumelLesen
Process Flowl/hLesen
Actual ConcentrationppmLesen
Target ConcentrationppmLesen
Analog InputmALesen
Analog OutputmALesen
Pulse Input FrequencyLesen
Actual Start StopLesen
Actual Operating ModeLesen
Fault CodeLesen
Warning CodeLesen
Warning BitsLesen
Miscellaneous Status BitsLesen
Mode Status BitsLesen
Function Enable Status BitsLesen
Command Acknowledge BitsLesen
Control Source StatesLesen
Digital InputsLesen
Output RelaysLesen
Tank Level MonitoringLesen
Actual Manual Setpointl/hLesen
Actual Pulse VolumeLesen
Actual Batch Dosing VolumelLesen
Actual Batch Dosing TimesLesen
Actual Pressure MaxbarLesen
Mode Control BitsLesen und Schreiben
Function Enable BitsLesen und Schreiben
Action CommandsLesen und Schreiben
Start Stop RequestLesen und Schreiben
Set Operating ModeLesen und Schreiben
Set Manual Setpointl/hLesen und Schreiben
Set Pulse VolumeLesen und Schreiben
Set Batch Dosing VolumelLesen und Schreiben
Set Batch Dosing TimesLesen und Schreiben
Set Pressure MaxbarLesen und Schreiben
Set Target ConcentrationppmLesen und Schreiben
Set Output RelaysLesen und Schreiben
Set Analog OutputmALesen und Schreiben
Set Clock YearLesen und Schreiben
Set Clock MonthLesen und Schreiben
Set Clock DayLesen und Schreiben
Set Clock HourLesen und Schreiben
Set Clock MinuteLesen und Schreiben
Set Clock SecondLesen und Schreiben
Dosing Capacity Maxl/hLesen
Dosing Pressure MaxbarLesen
Tank Volume Low LimitlLesen
Tank Level Low Limit%Lesen
Process Flow Sensor Maxl/hLesen
Process Flow Pulse VolumeLesen
Operating HourssLesen
Run TimeLesen
Stroke CounterLesen
Number Of Power OnsLesen
Time To Next DosingsLesen
Clock YearLesen
Clock MonthLesen
Clock DayLesen
Clock HourLesen
Clock MinuteLesen
Clock SecondLesen
Auto Ack Control BitsLesen und Schreiben
Slave Minimum Reply DelaymsLesen und Schreiben
Software Defined Modbus AddressLesen und Schreiben
Software Defined Bit RateLesen und Schreiben
Software Defined ParityLesen und Schreiben
Software Defined Stop BitsLesen und Schreiben
Actual Modbus AddressLesen
CIM Version NumberLesen
GENIbus CRC Error CountLesen
GENIbus Data Error CountLesen
GENIbus TX CountLesen
GENIbus RX CountLesen
Unit FamilyLesen
Unit TypeLesen
Unit VersionLesen

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Senden Sie Ihre Geräteliste

Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.

Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Dosierstrom, Gegendruck und Füllstand aller Dosierpumpen im Wasserraum auf einem Dashboard zeigen.
  • Eine E-Mail oder einen Webhook erhalten, sobald die Pumpe einen Störcode meldet, etwa leerer Behälter, blockierte Pumpe oder Überdruck.
  • Einen Grenzwert auf den restlichen Füllstand setzen, damit Sie den Säure- oder Düngerbehälter rechtzeitig nachfüllen.
  • Das dosierte Volumen über 365 Tage Historie verfolgen und so den Chemikalienverbrauch je Woche oder Saison prüfen.
  • Manuellen Dosiersollwert oder Betriebsart im Portal ändern oder die Pumpe per zeitgesteuerter Automatisierung stoppen.
  • Gemessenen Dosierstrom mit dem Sollwert vergleichen und erkennen, wann die Pumpe ihren Sollwert nicht mehr erreicht.

Installation

  1. DDA Modell C: in Grundfos GO oder im Pumpenmenü Settings, Communication, RS485 AYB öffnen, Modbus RTU wählen und Adresse, Baudrate, Parität und Stoppbits einstellen.

  2. DDA XL: ein CIM 200 in eine CIU 900 einsetzen, die Geschwindigkeit mit SW4 und SW5 und die Parität mit SW3 einstellen (Standard 19200 Baud, gerade Parität, 1 Stoppbit) und die Modbus-Adresse im Pumpenmenü wählen.

  3. A und B (am CIM 200: D1 plus, D0 minus) mit geschirmter, verdrillter Leitung an die RS485-Leitungen des ModbusCloud Gateways anschließen und den Bus nur an beiden Enden abschließen.

  4. In ModbusCloud ein Modbus-Gerät mit derselben Adresse, Geschwindigkeit, Parität und Stoppbits anlegen und diese Vorlage importieren.

  5. Prüfen, ob Unit Family 30 zeigt und Dosing Capacity Reference mit dem Pumpendisplay übereinstimmt. Kommt keine Antwort, A und B tauschen.

Zu beachten

Die Pumpe antwortet nicht über RS485. Was sollte ich prüfen?

Bei einer DDA Modell C laufen die AYB-Klemmen standardmäßig mit GENIbus. Wählen Sie in Grundfos GO oder im Pumpenmenü Modbus RTU und stellen Sie Adresse, Baudrate (Standard 9600), Parität und Stoppbits wie in ModbusCloud ein. Beim CIM 200 prüfen Sie die DIP-Schalter (Standard 19200 Baud, gerade Parität, 1 Stoppbit) und ob LED2 dauerhaft grün leuchtet. Danach A und B und den Abschluss an beiden Busenden prüfen.

Die Pumpe stoppt mit Alarm 15, nachdem ich die Bussteuerung einschalte. Warum?

Mit Bus/Cloud control schaltet sich auch der Modbus-Watchdog ein. Er stoppt die Pumpe mit Alarm 15, wenn 10 Sekunden lang kein Modbus-Telegramm ankommt. ModbusCloud liest standardmäßig alle 5 Minuten, setzen Sie daher Bit 2 von Function Enable Bits auf 0 oder lassen Sie die Bussteuerung aus, wenn Sie nur überwachen. Ohne Watchdog dosiert die Pumpe bei Verbindungsverlust mit der letzten Einstellung weiter.

Die Pumpe ignoriert den Sollwert oder Startbefehl, den ich schreibe. Warum?

Schreiben funktioniert nur, wenn Bus/Cloud control im Pumpenmenü eingeschaltet ist (Bit 3 von Miscellaneous Status Bits) und der Fernzugriff aktiv ist: 1 in Bit 0 von Mode Control Bits schreiben und die Pumpe einmal am Display starten, dann zeigt Bit 0 von Mode Status Bits 1. Das Schreiben von Registern ist je Gateway standardmäßig aus, beantragen Sie es zuerst im Portal. Mit Bussteuerung ändern Sie Einstellungen nur noch über Modbus.

Warum zeigen Dosierstrom und Druck 65535 oder eine riesige Zahl?

Gemessener Dosierstrom und Gegendruck brauchen eine DDA mit FlowControl, eingeschaltet über Bit 1 von Function Enable Bits. Andere Werte gibt es nur in bestimmten Betriebsarten, etwa das restliche Batchvolumen im Batch-Betrieb oder den Prozessdurchfluss bei proportionaler Dosierung. Ein nicht verfügbarer Wert steht in jedem Register auf 65535.

Warum sind die Dosierwerte so klein, und wo bleibt ml/h?

Die Pumpe zählt den Dosierstrom in Schritten von 0,1 ml/h, die Vorlage zeigt ihn in l/h, also sind 0,0150 l/h genau 15 ml/h. Batch- und Restvolumen stehen in Litern mit sechs Nachkommastellen, das Impulsvolumen in Nanolitern. Die Uhrregister sind BCD-codiert, Tag 24 erscheint daher als 36.

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