SofarSolar SofarSolar HYD 3…6K-EP (battery) Modbus RTU template

SofarSolar HYD 3…6K-EP (battery)

Der SofarSolar HYD 3...6K-EP ist ein einphasiger Hybridwechselrichter mit integriertem Batteriespeicher-Management fuer Wohn- und Kleingewerbe-PV-Anlagen. Diese Modbus-RTU-Vorlage adressiert das Steuerregister fuer den Batteriebetriebsmodus des HYD 3...6K-EP und erlaubt es, ueber das ModbusCloud Gateway zwischen Betriebsmodi wie Eigenverbrauch, zeitgesteuertem Laden oder manuellem Betrieb zu wechseln, ohne das Display des Wechselrichters zu beruehren. Die Fernsteuerung ueber Ihr ModbusCloud-Portal entfaellt den Bedarf an Vor-Ort-Einsaetzen, wenn sich Tarife oder Netzbedingungen aendern.

Protokoll
Modbus RTU
Anschluss
RS485
Register
1, lesen und schreiben
Kompatible Modelle
HYD 5…20K-3PH · HYD 3…6K-EP · SOFAR 80…136KTL · SOFAR 5…24KTL-G3
Zuletzt aktualisiert

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0 lesen, 1 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
batterymodeSchreiben

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Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Schalten Sie den HYD 3...6K-EP automatisch in den zeitgesteuerten Modus vor Beginn eines Niedertarifensters.
  • Pruefen Sie, ob ein Schreibbefehl akzeptiert wurde, indem Sie das Verhalten des Wechselrichters mit dem geschriebenen Wert abgleichen.
  • Erhalten Sie eine Meldung, wenn der Batteriemodus vom Energieplan der Anlage abweicht, als Hinweis auf eine lokale Ueberschreibung.
  • Vergleichen Sie aktive Betriebsmodi ueber mehrere HYD 3...6K-EP-Standorte hinweg, um die Energiebewirtschaftung zentral zu pruefen.
  • Analysieren Sie Modusaenderungen im Portalverlauf, um unerwartete Lade- oder Entlademuster des Batteriespeichers zu erklaeren.

Installation

  1. Aktivieren Sie Modbus RTU am HYD 3...6K-EP: Navigieren Sie im LCD-Menue zu den Erweiterten Einstellungen, suchen Sie den Kommunikations- oder Modbus-Bereich und bestaetigen Sie, dass RS485 mit der richtigen Baudrate aktiv ist (9600, 8N1).

  2. Verdrahten Sie den RS485-Bus: Verbinden Sie die A+- und B--Klemmen des ModbusCloud Gateway mit den entsprechenden RS485-Pins am COM-Anschluss des Wechselrichters. Halten Sie die Kabelfuehrung kurz und setzen Sie an beiden Enden des Bussegments 120-Ohm-Abschlusswiderstande ein.

  3. Legen Sie im ModbusCloud-Portal ein neues Geraet an, importieren Sie die Vorlage SofarSolar HYD 3...6K-EP (battery) und stellen Sie die Modbus-Unit-ID auf die am Wechselrichter konfigurierte Adresse ein (Standard: 1).

  4. Pruefen Sie die Verbindung, indem Sie ein verfuegbares Holding-Register in der Portalkonsole auslesen. Schreiben Sie anschliessend einen bekannten Modusswert in Register 4368 und bestaetigen Sie, dass das Display des Wechselrichters die Aenderung anzeigt.

Zu beachten

Warum hat das Schreiben auf Register 4368 keinen Effekt?

Die SofarSolar HYD-Serie verwendet ein Schattenregister-Konzept: Geschriebene Werte werden erst wirksam, nachdem ein separates Schreibsteuerregister gesetzt wurde. Stellen Sie sicher, dass Ihre Automatisierung nach dem Schreiben des Moduswerts auch das Config_Control-Register aktiviert, andernfalls ignoriert der Wechselrichter die neue Einstellung.

Das Gateway verbindet sich, aber Register 4368 liefert eine Modbus-Ausnahme. Ursache?

Register 4368 ist ausschliesslich beschreibbar und erzeugt eine Ausnahme bei einem Leseversuch mit FC3. Verwenden Sie ausschliesslich FC16 (Write Multiple Registers) gemaess Vorlage. Pruefen Sie ausserdem, ob die Unit-ID im Portal mit der RS485-Adresse des Wechselrichters uebereinstimmt.

Die RS485-Kommunikation bricht regelmaessig ab. Was ist zu pruefen?

Pruefen Sie zuerst die Polaritaet von A+ und B-: Vertauschte Leitungen sind bei SofarSolar-Wechselrichtern eine haeufige Fehlerquelle. Verwenden Sie 9600 Baud, 8N1. Halten Sie die Kabelfuehrung unter 100 Meter, vermeiden Sie parallele Verlegung neben Wechselstromleitungen und verwenden Sie 120-Ohm-Abschlusswiderstande an beiden Busenden.

Darf jeder beliebige Wert in das Batteriemodus-Register geschrieben werden?

Nein. Schreiben Sie ausschliesslich dokumentierte Moduswerte aus der SofarSolar Modbus-Protokollspezifikation. Ein ungueltiger Wert kann den Wechselrichter in einen unerwarteten Betriebszustand versetzen, Schutzgrenzen ausloesen, die Entladung deaktivieren oder die Gewaehrleistung ungueltig machen. Validieren Sie den Zielwert stets vor dem Absenden des Schreibbefehls.

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