Fenecon Fenecon Pro Ess Modbus TCP template

Fenecon Pro Ess

Das Fenecon Pro Ess ist ein dreiphasiges gewerbliches Batteriespeichersystem, das vom FEMS-Energiemanagementsystem gesteuert wird. Diese Modbus-Vorlage kommuniziert per Modbus TCP und liest Systemzustand, Steuermodus, Arbeitsmodus, Ladezustand, Batteriespannung, -strom und -leistung, kumulierte Lade- und Entladeenergie, phasenweise Wechselspannung und -leistung, Netzfrequenz, BMS-Leistungsgrenzen sowie Zellspannungen und -temperaturen aller sechzehn Sektionen. Schreibregister ermöglichen Fernvorgaben fur phasenweise Wirkleistung, Blindleistung, Arbeitszustand, PCS-Modus und Echtzeituhr. Nutzen Sie Ihr ModbusCloud-Portal, um Batteriezustand und Dispatch-Verhalten in gewerblichen Anlagen zu uberwachen.

Protokoll
Modbus TCP
Anschluss
Ethernet, Modbus TCP
Register
78, lesen und schreiben
Marke
Fenecon
Zuletzt aktualisiert

Register (78)

63 lesen, 15 schreiben

NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
system_stateLesen
control_modeLesen
work_modeLesen
active_charge_energyWhLesen
active_discharge_energyWhLesen
battery_group_stateLesen
soc%Lesen
battery_voltageVLesen
battery_currentALesen
battery_powerWLesen
pcs_operation_stateLesen
current_l1ALesen
current_l2ALesen
current_l3ALesen
voltage_l1VLesen
voltage_l2VLesen
voltage_l3VLesen
active_power_l1WLesen
active_power_l2WLesen
active_power_l3WLesen
reactive_power_l1WLesen
reactive_power_l2WLesen
reactive_power_l3WLesen
frequency_l1HzLesen
frequency_l2HzLesen
frequency_l3HzLesen
single_phase_allowed_apparentVALesen
allowed_charge_powerWLesen
allowed_discharge_powerWLesen
set_work_stateSchreiben
set_active_power_l1WSchreiben
set_reactive_power_l1WSchreiben
set_active_power_l2WSchreiben
set_reactive_power_l2WSchreiben
set_active_power_l3WSchreiben
set_reactive_power_l3WSchreiben
battery_voltage_section_1VLesen
battery_voltage_section_2VLesen
battery_voltage_section_3VLesen
battery_voltage_section_4VLesen
battery_voltage_section_5VLesen
battery_voltage_section_6VLesen
battery_voltage_section_7VLesen
battery_voltage_section_8VLesen
battery_voltage_section_9VLesen
battery_voltage_section_10VLesen
battery_voltage_section_11VLesen
battery_voltage_section_12VLesen
battery_voltage_section_13VLesen
battery_voltage_section_14VLesen
battery_voltage_section_15VLesen
battery_voltage_section_16VLesen
battery_temperature_section_1°CLesen
battery_temperature_section_2°CLesen
battery_temperature_section_3°CLesen
battery_temperature_section_4°CLesen
battery_temperature_section_5°CLesen
battery_temperature_section_6°CLesen
battery_temperature_section_7°CLesen
battery_temperature_section_8°CLesen
battery_temperature_section_9°CLesen
battery_temperature_section_10°CLesen
battery_temperature_section_11°CLesen
battery_temperature_section_12°CLesen
battery_temperature_section_13°CLesen
battery_temperature_section_14°CLesen
battery_temperature_section_15°CLesen
battery_temperature_section_16°CLesen
rtc_yearSchreiben
rtc_monthSchreiben
rtc_daySchreiben
rtc_hourSchreiben
rtc_minuteSchreiben
rtc_secondSchreiben
setup_mode_aSchreiben
pcs_mode_aSchreiben
setup_mode_bLesen
pcs_mode_bLesen

Register werden geladen…

Senden Sie Ihre Geräteliste

Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.

Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Uberwachen Sie den Ladezustand kontinuierlich, um Kapazitatsabnahmen uber mehrere Betriebssaisonen zu erkennen.
  • Verfolgen Sie die kumulierte Lade- und Entladeenergie, um den Wirkungsgrad mit den Inbetriebnahmewerten zu vergleichen.
  • Richten Sie Alarme ein, wenn die zugelassene Lade- oder Entladeleistung unerwartet sinkt, was auf thermische oder Zellgrenzen im BMS hindeutet.
  • Vergleichen Sie die Zellspannungen aller sechzehn Sektionen, um unausgeglichene oder gealterte Zellgruppen zu identifizieren.
  • Prufen Sie nach jeder Fernvorgabe, ob die phasenweisen Wirkleistungssollwerte vom System tatsachlich umgesetzt werden.

Installation

  1. Aktivieren Sie die FEMS App Modbus/TCP Schreibzugriff auf dem Fenecon Pro Ess uber das FEMS Online-Monitoring unter dem App Center, und notieren Sie die System-IP-Adresse.

  2. Verbinden Sie den ModbusCloud Gateway mit demselben LAN-Segment wie den FEMS-Controller, damit das Gerat auf TCP-Port 502 erreichbar ist.

  3. Legen Sie im ModbusCloud-Portal ein neues Gerat an, importieren Sie die Fenecon Pro Ess-Vorlage, stellen Sie die Unit-ID passend zur FEMS-Konfiguration ein und weisen Sie den zustandigen Gateway zu.

  4. Prufen Sie Register 109 (soc) in der Live-Datenanzeige auf einen plausiblen Ladezustandswert, um die aktive Verbindung zu bestatigen.

Zu beachten

Alle Registerlesungen liefern Fehler oder Nullwerte. Was ist die Ursache?

Die Modbus-TCP-Schnittstelle von FEMS setzt voraus, dass die zugehorige FEMS App installiert und aktiv ist. Ohne diese App antwortet Port 502 nicht. Vergewissern Sie sich, dass die App lizenziert und im FEMS App Center aktiv ist. Prufen Sie ausserdem, ob der Basisadressen-Offset auf 0 und nicht auf 1 gesetzt ist: Ein Offset von 1 verschiebt alle Registeradressen um eins und verursacht systematische Lesefehler.

Zellspannungsregister 3020 bis 3035 liefern Nullwerte.

Diese Register liegen in einem anderen Adressbereich als die Haupt-ESS-Register. Viele Modbus-Clients senden eine einzige zusammenhangende Anfrage. Teilen Sie das Polling in zwei Anfragen auf: eine fur Adressen 100 bis 142 und eine fur 3020 bis 3051. Eine zusammenhangende Anfrage, die die Lucke uberspannt, lost eine Illegal-Data-Address-Ausnahme aus.

Leistungssollwerte werden akzeptiert, das System ignoriert sie jedoch.

Die FEMS-Schreibschnittstelle besitzt einen integrierten Watchdog mit standardmasig 60 Sekunden Timeout. Ein geschriebener Sollwert ist nur fur 60 Sekunden aktiv. Die Schreibregister müssen in kürzeren Abständen erneut beschrieben werden, andernfalls fällt das Fenecon Pro Ess automatisch auf seine interne Regelung zurück. ModbusCloud schreibt Register höchstens einmal pro Minute, daher ist das Einhalten dieses 60-Sekunden-Fensters grenzwertig und nicht garantiert.

Ist das Fernschreiben von set_active_power und set_work_state sicher?

Verwenden Sie Schreibregister mit Bedacht. Leistungssollwerte ausserhalb der vom BMS zugelassenen Grenzen (Register 141 und 142) werden zwar begrenzt, aber wiederholte unzulassige Vorgaben konnen Schutzreaktionen auslosen. Lesen Sie stets allowed_charge_power und allowed_discharge_power, bevor Sie Leistungssollwerte schreiben. Schreiben Sie set_work_state nur, wenn Sie die Zustandsenumerierung kennen: Ein falscher Wert kann den Normalbetrieb unterbrechen und erfordert manuellen Eingriff.

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