M-TEC M-TEC Energy Butler GEN2 (battery) Modbus TCP template

M-TEC Energy Butler GEN2 (battery)

Der M-TEC Energy Butler GEN2 ist ein Batteriespeicher fuer Wohngebaeude und kleingewerbliche Anlagen mit integriertem Hybrid-Wechselrichter von 6 bis 20 kW und stapelbaren LFP-Modulen bis zu 30,7 kWh. Die Modbus-TCP-Vorlage verbindet sich ueber RTU-Framing mit dem eingebauten espressif-WLAN-Modul und liest zwei Holding-Register aus: das Batterieleistungs-Register an Adresse 40258 und den Ladezustand an Adresse 43000. Damit erhalten Sie in Ihrem ModbusCloud-Portal eine direkte Uebersicht ueber Lade- und Entladevorgaenge Ihrer Anlage.

Protokoll
Modbus TCP
Anschluss
Ethernet, Modbus TCP
Register
2, nur lesen
Marke
M-TEC
Zuletzt aktualisiert

Register (2)

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NameEinheitZugriffAdresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse)Funktion (verborgen)Typ (verborgen)
powerWLesen
soc%Lesen

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Anzahl Anlagen (optional)

Anwendungsfälle

  • Ueberwachen Sie den Batterieleistungsfluss kontinuierlich, um das Laden waehrend solarer Ueberschusszeiten zu bestaetigen.
  • Verfolgen Sie den Ladezustandsverlauf ueber mehrere Tage, um fruehzeitig Kapazitaetsverluste zu erkennen.
  • Richten Sie einen Alarm ein, wenn der Ladezustand nachts unter einen definierten Schwellenwert faellt.
  • Vergleichen Sie taegliche Lade- und Entladezyklen mit den erwarteten saisonalen PV-Ertraegen Ihrer Anlage.
  • Pruefen Sie, ob das Leistungsregister negative Werte zurueckgibt, wenn das Netz den Batteriespeicher laedt.

Installation

  1. Aktivieren Sie Modbus am M-TEC Energy Butler GEN2, indem Sie das espressif-WLAN-Modul in Ihrem Netzwerk identifizieren (es erscheint in der Geraeteansicht Ihres Routers ueblicherweise als 'espressif') und dessen Erreichbarkeit sicherstellen.

  2. Verbinden Sie das ModbusCloud Gateway mit demselben Netzwerk wie das espressif-Modul. Verwenden Sie Port 5743 fuer Firmware aelter als V27.52.4.0 oder Port 502 fuer Firmware V27.52.4.0 und neuer.

  3. Legen Sie im ModbusCloud-Portal ein neues Geraet an, importieren Sie die M-TEC Energy Butler GEN2 (battery) Modbus-Vorlage, setzen Sie die Unit-ID auf 252, waehlen Sie TCP mit RTU-Framing und tragen Sie IP-Adresse sowie Port des espressif-Moduls ein.

  4. Pruefen Sie die Verbindung anhand der Live-Werte fuer das Leistungsregister (Adresse 40258) und den Ladezustand (Adresse 43000). Ein gueltiger Rohwert des SOC-Registers liegt in Zehntelprozent, d.h. 9500 entspricht 95 %.

Zu beachten

Warum liefert das SOC-Register Werte wie 9500 statt 95?

Das soc-Register an Adresse 43000 speichert den Ladezustand als uint16 in Zehntelprozent. Um den Rohwert in Prozent umzurechnen, muss ein Skalierungsfaktor von 0,01 angewendet werden. Ein Rohwert von 9500 entspricht 95 %. Stellen Sie sicher, dass in Ihrem ModbusCloud-Portal die korrekte Skalierung hinterlegt ist.

Das Gateway verbindet sich, liefert aber keine Registerwerte. Was ist zu pruefen?

Die haeufigste Ursache ist ein falscher Port. Firmware aelter als V27.52.4.0 verwendet Port 5743, Firmware V27.52.4.0 und neuer Port 502. Pruefen Sie die Firmwareversion ueber die Weboberflaecche des Geraets und passen Sie den Port im ModbusCloud-Portal entsprechend an. Vergewissern Sie sich ausserdem, dass die Unit-ID 252 eingetragen ist.

Warum erhalte ich CRC-Fehler beim Auslesen des Energy Butler GEN2?

Das Geraet erfordert Modbus-RTU-Framing auch bei einer TCP-Verbindung. Ein Standard-Modbus-TCP-Framer (Socket-Modus) fuehrt zu CRC- oder Framing-Fehlern. Konfigurieren Sie das ModbusCloud Gateway so, dass es RTU-Framing ueber TCP verwendet.

Das Leistungsregister gibt unsinnige Werte aus. Was koennte die Ursache sein?

Adresse 40258 ist ein int32-Wert, der zwei 16-Bit-Register umfasst. Wenn der Client nur ein Register liest oder die Wortreihenfolge umkehrt, sind die Werte fehlerhaft. Setzen Sie den Datentyp auf int32 mit Big-Endian-Wortreihenfolge (High Word zuerst). Bei einigen GEN2-Geraeten muss die Adresse um eins erhoeht werden; versuchen Sie Adresse 40259, falls 40258 keine gueltige Antwort liefert.

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