M-TEC M-TEC Energy Butler GEN2 (grid) Modbus RTU template

M-TEC Energy Butler GEN2 (grid)

Der M-TEC Energy Butler GEN2 ist ein Hybrid-Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter fuer Wohn- und kleingewerbliche PV-Anlagen. Diese Modbus-Vorlage liest das Netzeinspeisungsregister an Adresse 11000 ueber Modbus RTU aus und liefert Echtzeitmesswerte der Leistung, die zwischen Anlage und oeffentlichem Netz fliesst. Ueber den ModbusCloud Gateway lassen sich diese Werte dauerhaft im Portal erfassen, sodass Installateure und Gebaeudeveantwortliche den Netzbezug unabhaengig vom propriaetaeren M-TEC Portal ueberwachen koennen.

Protokoll
Modbus RTU
Anschluss
RS485
Register
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Marke
M-TEC
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Anwendungsfälle

  • Netzbezugsleistung live ueberwachen, um zu pruefen, ob der Energy Butler GEN2 den Netzbezug waehrend der solaren Spitzenzeiten zuverlaessig reduziert.
  • Netzeinspeisungstrends ueber mehrere Tage verfolgen, um die Systemleistung nach der Inbetriebnahme zu bestaetigen.
  • Bei anhaltendem Netzbezug ueber einem Schwellenwert einen Alarm ausloesen, um Fehlfunktionen oder Wechselrichterfehler fruehzeitig zu erkennen.
  • Netzeinspeisungswerte mit Zaehlerstaenden des Netzbetreibers vergleichen, um die Genauigkeit des integrierten Energiezaehlers zu validieren.
  • Monatliche Netzbezugs- und Einspeisedaten aus der Historienfunktion fuer die Energieabrechnung und Verguetungsauswertung exportieren.

Installation

  1. Aktivieren Sie Modbus RTU am M-TEC Energy Butler GEN2 im Kommunikations- oder EMS-Einstellungsmenue, und notieren Sie die konfigurierte Slave-ID (haeufig 247) sowie die Baudrate (standardmaessig 9600).

  2. Verbinden Sie die RS485-A- und -B-Leitungen des COM-Anschlusses des Wechselrichters mit dem ModbusCloud Gateway ueber ein verdrilltes Adernpaar; schliessen Sie auch die GND-Leitung an, um einen stabilen Bus sicherzustellen.

  3. Fuegen Sie im ModbusCloud-Portal den Gateway hinzu, importieren Sie die Vorlage M-TEC Energy Butler GEN2 (grid), und weisen Sie die Slave-Unit-ID zu, die mit der Einstellung am Wechselrichter uebereinstimmt.

  4. Pruefen Sie die Verbindung, indem Sie sicherstellen, dass das Leistungsregister im Portal-Dashboard einen Live-Messwert anzeigt; ein Wert nahe null Watt ohne aktive Verbraucher bestaetigt eine korrekte Verkabelung.

Zu beachten

Der Gateway verbindet sich, aber das Leistungsregister zeigt immer null.

Ein Nullwert bedeutet meist, dass der RS485-Bus physisch korrekt angeschlossen ist, die Slave-ID jedoch nicht uebereinstimmt. Pruefen Sie, ob die Unit-ID in der Vorlage mit der am Wechselrichter eingestellten ID uebereinstimmt, haeufig 247. Stellen Sie ausserdem sicher, dass der Modbus-RTU-Framer ausgewaehlt ist und nicht RTU-ueber-TCP, da dieser eine andere Rahmung verwendet.

Beim Auslesen des Energy Butler GEN2 treten staendig CRC-Fehler auf.

CRC-Fehler auf RS485 weisen fast immer auf ein Verkabelungsproblem hin. Pruefen Sie, ob nur ein verdrilltes Adernpaar fuer A und B verwendet wird, die GND-Leitung angeschlossen ist und kein Geraet am Bus widerspruechiliche Abschlusswiderstande aufweist. Die Standard-Baudrate betraegt 9600; eine Abweichung zwischen Konverter und Wechselrichter fuehrt ebenfalls zu CRC-Fehlern.

Der Leistungswert hat das falsche Vorzeichen: Bezug erscheint negativ, Einspeisung positiv.

Das GEN2-Register an Adresse 11000 ist ein vorzeichenbehafteter int32. Einige Integrationsloesungen verwenden einen Skalierungsfaktor von -1, um die Vorzeichenkonvention umzukehren. ModbusCloud gibt den Wert unveraendert aus dem Register aus; erscheint das Vorzeichen invertiert, pruefen Sie, ob Ihr RS485-Ethernet-Konverter eine Transformation anwendet, und vergleichen Sie die Vorzeichenkonvention mit der M-TEC Modbus-Dokumentation.

Nach einem Firmware-Update ist der Wechselrichter nicht mehr erreichbar.

M-TEC hat den Modbus-TCP-Port mit Firmware V27.52.4.0 von Port 5743 auf Port 502 geaendert (betrifft GEN3-Geraete). Bei GEN2-Anlagen, die ueber einen RS485-Konverter angebunden sind, pruefen Sie, ob die Konverter-Konfiguration beim Update zurueckgesetzt wurde und ob Baudrate sowie Slave-ID noch auf den bisherigen Werten stehen.

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