
VARTA pulse (battery)
Die VARTA pulse ist ein AC-seitig gekoppelter Heimspeicher, verfügbar als pulse, pulse neo, element und element backup, zur Speicherung von Solarüberschuss und zur Reduzierung des Netzbezugs. Diese ModbusCloud-Vorlage verbindet sich per Modbus TCP, liest Batterieladeleistung und Ladezustand aus und schreibt den Betriebsmodus-Sollwert. Mit diesen drei Registern verfolgen Sie in Echtzeit Lade- und Entladevorgänge der VARTA pulse, überwachen den Ladezustandsverlauf und senden Betriebsmodus-Befehle direkt aus Ihrem ModbusCloud-Portal. Installateure erhalten so direkten Einblick in das Systemverhalten, ohne auf das proprietäre VARTA-Portal angewiesen zu sein.
- Protokoll
- Modbus TCP
- Anschluss
- Ethernet, Modbus TCP
- Register
- 3, lesen und schreiben
- Marke
- VARTA
- Kompatible Modelle
- pulse · pulse neo · element · element backup
- Zuletzt aktualisiert
Register (3)
2 lesen, 1 schreiben
| Name | Einheit | Zugriff | Adresse (Verborgen bis zur Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse) | Funktion (verborgen) | Typ (verborgen) |
|---|---|---|---|---|---|
| power | W | Lesen | |||
| soc | % | Lesen | |||
| batterymode | Schreiben |
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Senden Sie Ihre Geräteliste
Steht ein Gerät noch nicht in der Bibliothek, erstellen wir die Vorlage kostenlos, sobald wir die Register haben.
Anwendungsfälle
- Überwachen Sie den Batterieladezustand kontinuierlich, um schrittweisen Kapazitätsverlust über mehrere Saisons zu erkennen.
- Richten Sie Alarme ein, wenn die Entladeleistung dauerhaft über der erwarteten Grundlast des Haushalts liegt.
- Verfolgen Sie Lade- und Entladezyklen, um zu prüfen, ob die Batterie korrekt auf Solarüberschuss reagiert.
- Vergleichen Sie den Ladezustand morgens und abends, um die tägliche Eigenverbrauchsquote zu bewerten.
- Protokollieren Sie Betriebsmodusänderungen, um rückwirkend nachzuweisen, ob gesendete Sollwerte korrekt übernommen wurden.
Installation
Stellen Sie sicher, dass die VARTA pulse per Ethernet mit Ihrem lokalen Netzwerk verbunden ist, und notieren Sie die IP-Adresse aus der Routeroberfläche oder dem VARTA-Webinterface.
Verbinden Sie das ModbusCloud Gateway mit demselben Netzwerksegment wie die VARTA pulse; eine RS485-Verkabelung ist nicht erforderlich, da die Kommunikation per Modbus TCP auf Port 502 erfolgt.
Legen Sie im ModbusCloud-Portal ein neues Gerät an, importieren Sie die VARTA pulse (battery)-Vorlage, tragen Sie die IP-Adresse ein, setzen Sie Port 502 und verwenden Sie die Unit-ID 255, wie in der VARTA Modbus-Dokumentation empfohlen.
Prüfen Sie die Verbindung, indem Sie im Portal-Dashboard kontrollieren, ob die Register für Leistung und Ladezustand plausible Werte anzeigen; ein Leistungswert von 0 W bei gefülltem Speicher ist im Standby-Betrieb normal.
Zu beachten
Alle Register liefern Null oder es kommen keine Werte an.
Prüfen Sie, ob die VARTA pulse per Ping über die eingetragene IP-Adresse erreichbar ist. Kontrollieren Sie, ob Port 502 durch eine Firewall am Gerät oder Router gesperrt ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass Unit-ID 255 in der Vorlagenkonfiguration eingetragen ist, wie in der VARTA Modbus-Dokumentation empfohlen.
Das Leistungsregister zeigt unerwartete oder springende Werte.
Das Leistungsregister an Adresse 1066 ist ein signed int16: positive Werte bedeuten Laden, negative Werte bedeuten Entladen. Prüfen Sie, ob Ihre Energiemanagement-Konvention dasselbe Vorzeichen verwendet. Es gilt kein Skalierungsfaktor; der Wert wird direkt in Watt ausgegeben.
Schreibzugriffe auf das batterymode-Register schlagen fehl oder zeigen keine Wirkung.
Aus Anwenderberichten geht hervor, dass die VARTA pulse Schreibbefehle auf Register 1074 ablehnen kann, wenn gleichzeitig ein Modbus-Poll aktiv auf die Holding-Register zugreift. Pausieren oder staffeln Sie den Pollzyklus, bevor Sie den Schreibbefehl senden. Beachten Sie außerdem, dass dieses Register nicht in allen Versionen der offiziellen VARTA Modbus-Dokumentation aufgeführt ist und das Verhalten von der Firmware-Version abhängen kann.
Ist der Einsatz des batterymode-Schreibregisters im Betrieb unbedenklich?
Verwenden Sie das batterymode-Register mit Vorsicht. Falsche Sollwerte können die interne Energiemanagement-Logik der Anlage überschreiben und Schutzroutinen der Batterie beeinträchtigen. Testen Sie Schreibbefehle in einem kontrollierten Zeitfenster, verifizieren Sie die Wirkung anhand der Leistungs- und Ladezustandsregister und konsultieren Sie die VARTA-Installationsdokumentation, bevor Sie Sollwertänderungen automatisiert im Produktivbetrieb einsetzen.
Selbst sehen, wie es funktioniert?









